Unterwegs zwischen den Kontinenten
Samstag, 19. Oktober 2019

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NY Transit Museum

Und ein Highlight haben wir uns für den Schluss aufgehoben – es geht wieder nach Brooklyn ins Transit Museum.

http://web.mta.info/mta/museum/

Das Museum befindet sich in einer alten Subwaystation ist unglaublich schön gestaltet. Nur 7$ kostet der Eintritt, Führung inklusive! Ein sehr informativer Bereich über die Geschichte des Subwaybaus, eine Ausstellung der alten Bezahl- und Schrankensysteme und eine Etage tiefer die Schienen: Die Station ist noch voll funktionsfähig und an das Subwaynetz angebunden und hier parken all die historischen Züge der letzten 100 Jahre!

 
Wir schließen uns spontan einer Führung an, der Guide macht seine Sache hervorragend und erklärt uns die Unterschiede der verschiedenen Linien, warum sind die Waggons breiter und haben mehr Türen bei manchen Linien? Warum gibt es Buchstaben- und Zahlen-Linien? Was ist die einzige Station, wo man zwischen diesen beiden Linien direkt umsteigen kann? Was passiert mit den Waggons, wenn sie ausgedient haben? Wie kann man die aufgelassene Station City Hall besuchen? 

 
Wow! Wir sind so begeistert und haben längst nicht alles gesehen, aber der Flug wartet nicht auf uns und wir machen uns wieder auf den Weg zurück nach Queens.

 

   
    
    
 

Abschied von Queens…

Der Abschied fällt schwer, von Queens im speziellen, von NY überhaupt… Koffer fertigpacken, an der Rezeption für 1$ verwahren, ein paar Straßen weiter den Smorgasburg LIC besuchen: Hier gibt es eine sehr kleine Version des Food-Markts, aber lecker ist es wie überall! Endlich probieren wir mal einen Ramen-Burger. Teuer, aber so was von lecker!
 

Wir spazieren vor ans Wasser zum Gantry State Plaza Park unter dem Pepsi Sign. Der Park ist nun schon länger kein Geheimtipp mehr – die Aussicht genießen auch schon viele Touristen, aber es ist einfach toll hier. Ich mag den Ort wirklich gerne, auch wenn die Aussichten von Brooklyn aus diesmal sehr genial waren!

 

   
    
 

Restauranttipp: El Mate

Auch abends bleiben wir in Brooklyn – wir machen wie immer in NY einen sehr netten Besuch, genießen österreichischen Wein (!) mitten im gemütlichen Brooklyn – DANKE! Danach besuchen wir ein neues brasilianisch/argentinisches Restaurant: El Mate.

http://www.elmaterestaurant.com/

Erstklassig! Das Fleisch, auf einem heißen Stein serviert, ist butterzart und schmeckt wie zuletzt in Montevideo, ein Traum! Dazu köstliche Empanadas und guter Wein. Ein perfekter Abschluss für unseren Urlaub in NY. 
Eigentlich wären wir ja heute Abend auf dem Billy Joel Konzert im Madison Square Garden gewesen… aber der Papst hält dort eine Messe, Billy spielt deswegen Samstags – wenn wir schon auf dem Weg zum Flughafen sind. Aber auch hier gilt: Wir kommen wieder!

 

  

Brooklyn Botanical Garden

Nach dem Museum ist der Himmel schon recht grau-schwarz, aber wir schaffen es trockenen Fußes durch den Garten. Ende September ist es an einigen Stellen schon recht trübsinnig hier, aber im Rosengarten blühen noch einige Pflanzen, sehr schön. Das morgige Chilli-Festival wird aufgebaut – feig, wie wir sind, wollen wir das vor dem Flug nicht direkt besuchen. Warum eigentlich?
Der Garten hat schöne Ecken, vor allem der japanische Garten ist nett, aber ich habe schon einige botanische Gärten gesehen und dieser ist kein Highlight für mich. Vielleicht im Sommer, wenn alles blüht? Oder im Frühling wenn die Allee aus Kirschbäumen blüht? Wegen des trüben Wetters und der gemeinen Stechmücken verlassen wir den Park bald wieder, eine Subwaystation ist gleich in der Nähe.

 

   
    
 

Brookyln Museum

Papst-Manhattan lassen wir heute links liegen und fahren nach Brooklyn. Schon lange möchte ich das Brooklyn Museum sehen und endlich haben wir Zeit dafür.

 
Die Sonderausstellung über Sneakers finde ich sehr genial und auch sonst ist das Museum sehr vielseitig. Es sind nicht viele Menschen hier, alles sehr relaxed – ich kann einen Besuch hier wirklich empfehlen!

 
Der Eintritt ist Pay-as-you-wish, 16$ waren empfohlen. Wir kaufen jedoch ein “Art and Garden” Ticket um 23$, das auch den Eintritt zum Botanical Garden nebenan beinhaltet (einzeln 12$). Beides kann man an bestimmten Tagen der Woche kostenlos besuchen, jedoch nicht heute. Macht aber nichts, bei der Weltklasse-Kunst zahle ich gerne meinen Beitrag.

 

   
    
    
    
 

White Sox @ Yankees

Unser zweites Baseballspiel dieses Urlaubs sehen wir im Yankee Stadium, die Yankees gegen die White Sox. Die Karten waren extrem günstig und das Stadion ist recht leer, es kommt nicht so recht Stimmung auf. Wir sind die Pechvögel, wie immer – solange wir zuschauen, gewinnen immer die Gegner, deshalb verlassen wir das Spiel lieber frühzeitig ;-)
Aber Baseball ist eigentlich immer unterhaltsam – ein Sport, wie ich ihn mag. Gemütliches Publikum, gutes Essen und Trinken. Nur den Ball könnten sie öfters treffen, dann wär’s ein bisschen schneller ;-)

 

   
    
    
 

Papa ante portas

Nach dem Verlassen der Fähre sehen wir Absperrungen, Polizei, Feuerwehr, Regierungsfahrzeuge, der ganze Heliport ist abgesperrt und die Scharfschützen beziehen Stellung. Nach einiger Zeit wird der schwarze FIAT direkt auf den Heliport gefahren, wir sehen das Spektakel aus einiger Entfernung an. Der ganze Luftraum ist für mehr als eine Stunde gesperrt. Alle warten auf den Papst. Und warten, und warten….
Auf jeden Fall spannend zu sehen, was da alles aufgeboten wird – für ein Ablenkungsmanöver! Irgendwann packen alle zusammen und fahren wieder ab, in Wirklichkeit ist der Papst woanders gelandet und wir haben einen Sonnenbrand ;-) Falls er allerdings gekommen wäre, hätten wir seinen Heli gesehen, auch nicht schlecht, oder?

Wenigstens sehen wir 2 schwarze FIAT – einen am Heliport und einen auf der Strasse neben einem Papamobil. Würde gerne wissen, wieviele es davon gibt und wieviele zur Ablenkung rumfahren…
 

   
   

Governors Island

Unser heutiges Ziel an diesem herrlich sonnigen Tag: Die Fähre nach Governors Island. 

https://govisland.com/ 

Die Fähre fährt während der Saison von Mai-September täglich ab Manhattan, am Wochenende auch ab Brooklyn. Für die kurze Hin- und Rückfahrt zahlt man wohlfeile 2 Dollar – das Betreten der Insel ist kostenlos.
 In einem Museum erfährt man viel über die Historie der Insel, die vielen Nutzungen und die Renovierungsprogramme der letzten und kommenden Jahre. Erst seit 2014 ist die Insel täglich im Sommer zu besuchen, vorher nur zu besonderes Events oder am Wochenende. 

Der Ausblick auf die Südspitze Manhattans, Ellis Island und die Freiheitsstatue ist unvergleichlich! Wenn dann noch die orange Staten Island Ferry durch das Bild fährt, ist das Panoramafoto perfekt. Der Spazierweg ist schön gestaltet, Sitzbänke gibt es (noch) zu wenige. Aber es wird eifrig gebaut, begrünt, aufgeschüttet… hier entsteht ein Paradies – 10 Minuten vom hektischen Manhattan entfernt. Wir spazieren über die Insel, die heute nicht stark besucht ist. Nur noch bis am Wochenende ist geöffnet, dann geht die Insel in Winterschlaf und wir im Mai 2016 wieder Erholungssuchende anlocken.  

Wir kommen auf jeden Fall wieder – denn wir entdecken die Hängematten! Wo sonst kann man in einem neuen, gepflegten Park liegen, in der Hängematte schaukeln, die Vögel zwitschern und die Wolkenkratzer erheben sich hinter den Blumen? Definitiv noch erholsamer als der Central Park :-)

Auch die Gebäude auf der Insel werden liebevoll renoviert, alles ist sehr gepflegt und einladend. Nächstes Mal nehmen wir auf jeden Fall ein Picknick mit und reservieren einen ganzen Tag für die Insel. Man kann auch Fahrräder ausleihen, Sport machen uvm.

 

   

  

  

  

  

  

  

 

   

  
  

  

  

  

  

Downtown Manhattan – Financial District

In Downtown ist es heute recht ruhig, noch keine Papst-Hektik zu spüren und viele New Yorker haben sich für die nächsten 2 Tage einen Homeoffice-Platz oder ähnliches besorgt. Trotz vieler Straßensperren und Subway-Unregelmäßigkeiten sind wir schnell beim World Trade Center. Zuerst gibt es mal ein leckeres Frühstück bei George’s: http://www.georges-ny.com/ 

Dann spazieren wir über die Wall Street durch den Financial District – auch wenn man es schon kennt, ist es immer wieder beeindruckend!
  

   
    
    
    
 

Apollo Theatre

Jeden Mittwochabend im Apollo Theater: Die legendäre Amateur Night, durch die schon Michael Jackson und viele andere berühmt wurden!

 
Ein Moderator führt durch die unterhaltsame Show, wo Amateure singen und tanzen und das Publikum den Sieger des Abends wählt. Regelmäßig gibt es dann noch weitere Ausscheidungsrunden und ein Jahresfinale. Dies muss unglaublich sein! Will ich sehen!

 
Schon als wir das alte, liebevoll erhaltene Theater betreten, holen wir alles an Stimmung auf, was wir die letzten 3 Stunden verloren hatten… ein DJ auf der Bühne rockt das Apollo, alle Gäste sind gut drauf, tanzen, lachen – herrlich hier! Wir haben erste Reihe Balkon mittig gebucht – hier hat man die perfekte Sicht! Nur unsere Knie spüren wir am Ende des Abends nicht mehr. Ein Hoch auf Flugzeugsitze, die sind bequemer… Es hat auch Vor- bzw. Nachteile, wenn man hier oben sitzt: Die Show beginnt damit, dass Zuschauer auf die Bühne geholt werden, die tanzen. Der Gewinner erhält ein T-Shirt. Wer oben sitzt, wird nicht ausgewählt ;-) Allerdings war das Ganze so ein Spaß, dass ich beim nächsten Mal auch gerne unten sitze – nicht nur, weil ich die erste Reihe unten um ihre Fußfreiheit beneidet habe *g*

 
Der Moderator macht seine Sache exzellent, wir werden wunderbar unterhalten. Die Kandidaten singen, tanzen und erzählen Witze – bei Nichtgefallen im Publikum wird laut gebuht und der Künstler von der Bühne geworfen *g* – ein großer Spaß! Auch in der Pause nimmt der DJ seinen Platz auf der Bühne wieder ein, wie eine große Party hier! Wir lassen uns noch mit dem sehr netten Moderator fotografieren und schon geht es weiter – viel zu schnell ist der Abend vorbei, wir kommen wieder! Unbedingt!

 
Nach der Show haben wir Hunger, aber es ist schon spät und wir haben keine Lust mehr, die beiden Restaurants zu suchen, die wir notiert hatten. Es gibt ja immer ein nächstes Mal… 

   
 

Harlem Walking Tour

Heute ist ein voll geplanter Tag – es geht wieder weiter, ab nach Harlem!

 
Wir haben in den letzten Jahren schon viel von East Harlem, auch Spanish Harlem genannt, erkundet – aber West Harlem, das schwarze Harlem mit seiner Musik haben wir noch nicht besucht. Irgendwie fehlten mir hier immer die touristischen Highlights. Man sieht ein Stück von Harlem, wenn man mit dem Hop-on-off-Bus durchfährt, allerdings ist das wie immer mit dem Bus nur ein oberflächliches Streifen. 
Diesmal habe ich 2 Sachen gebucht, um diese Gegend auch besser kennenzulernen: Eine Walking Tour und abends die Amateur Night im berühmten Apollo Theatre. Wenn man die Tour mittwochs macht, dann endet sie 30-60 Minuten vor Vorstellungsbeginn des Theaters gleich in der Nähe, es lässt sich also ideal verbinden.  

http://www.freetoursbyfoot.com/new-york-tours/walking-tours/harlem/

 
Bei so einer Pay-as-you-wish/Free-Tour kann jeder teilnehmen, am Ende zahlt man so viel für die Tour, wieviel es wert war. Das ist praktisch für kleine Urlaubsbudgets und auch eine gute Motivation für den Guide – nur wenn die Tour super ist, verdient er viel. Um es vorweg zu nehmen – wir hatten schon bessere (Free)Touren, aber ich bin trotzdem froh, einiges von Harlem gesehen zu haben. 
Vielleicht sprechen mich aber die Gegend und die Mentalität einfach nicht so an? In East Harlem habe ich mich sofort wohl gefühlt, hier springt der Funke nicht über. Wir besuchen auch ein Pub mit Livemusik, alles ist gemütlich und relaxed hier. Etwas anstrengend ist, dass wir nicht viel gehen, aber die Gruppe ist auch riesig groß und es ist nicht so einfach, immer alles zu hören. Der Guide kommt aus Chicago und lebt in Harlem – und ich muss sagen: Schwierig dieser Dialekt! Liegt es an Chicago? Oder Harlem? Meine Englischkenntnisse werden auf eine gute Probe gestellt.

 
Besonders interessant sind die krassen Gegensätze in diesem Neighborhood – die Immobilienspekulationen haben Harlem längst erreicht, hier werden schmale Häuser um 10.000 Dollar pro Monat vermietet, im Nachbarhaus wohnen 3 Familien mit sozialer Stützung. An jeder Ecke eine Kirche, kleine Läden, viel Aufmerksamkeit wird auf die Sicherheit der Einwohner gelegt. An Wandmalerein werden die schwarzen Einwohner informiert, welche Rechte sie haben, wenn sie überwacht oder verhaftet werden. Die Unruhen nach den brutalen Verhaftungen und erschossenen Schwarzen durch die Polizei sind hier lebendig. Unsicher fühlen wir uns nirgends und die Menschen auf der Straße sind freundlich.

 
Tipp unseres Guides: Den berühmten Gospelchor der Abyssinian Church (http://abyssinian.org/) soll man nicht Sonntags besuchen, sondern Mittwoch abend! Sonntags kommen inzwischen schon so viele Touristen, dass man sehr früh da sein muss und vielleicht trotzdem nicht eingelassen wird. Wer nach der Walking Tour um 19 Uhr jedoch gut gekleidet!, keine Rucksäcke!, Zeit hat, sollte die Abendmesse mit Gospelchor besuchen. Die Kirche ist auch in der Nähe des Tourendes.
Unser Plan war, vor dem Theater noch ein Soulfood-Restaurant zu besuchen, aber da der Spaziergang länger als geplant gedauert hat, gehen wir direkt ins Theater. 

Hungrig. *knurr*  Fast Food klappt eben auch nicht immer, aber essen kann man ja auch nach der Vorstellung…

 
 

   
    
    
   

St. Patrick’s Cathedral

Der irische Heilige als Namensvater für die wohl bekannteste katholische Kirche Manhattans – ein wundervolles Gebäude an der 5th Avenue in der Nähe des Rockefeller Centers. Zwischen den Hochhäusern leuchtet St. Patrick’s frisch renoviert hervor.

Morgen kommt der Papst! Ja, richtig, der aus Rom. Wegen ihm ist NYC im Ausnahmezustand, mein Billy Joel Konzert abgesagt, die Stadt voller Polizei und Militär und einiges abgesperrt. Heute ist er noch in Washington zu Besuch, dann fliegt er direkt nach NY. 

Zu seinen Ehren kann man in der Kirche eine Andenkenmünze kaufen – 5$ – tun wir natürlich! Vor uns unzählige Italienier und viele südamerikanische Frauen, die ganz aufgeregt sind und eine Münze nach der anderen kaufen! Ein Wunder, dass es noch eine gibt für uns… Wochen später sehe ich in ebay: Wir haben uns hier ein Geschäft entgehen lassen… aber ich behalte sie trotzdem als Souvenir. 

Die Kirche ist wunderschön nach der Renovierung, sehr hell und gemütlich trotz ihrer Grösse. Ich mag diesen Stil sehr.

Für den Papst ist alles schon vorbereitet, überall Kameras, Absperrungen, Parkverbote… wir werden uns dann lieber mal von Manhattan fernhalten ;-)
 

   
    
   

Rockefeller Center

Nach der Ruhe auf der Insel mitten rein in den Trubel!

Ich mag die Gegend, die tolle Architektur, einfach schön hier. Noch kann man im Untergeschoß bei der goldenen Statue unter weissen Schirmen sommerliche Drinks genießen, bald steht hier wieder der berühmte Eislaufplatz.

  
   
 

Roosevelt Island

Das Wetter hat den grauen Museumstag gestern wieder vergessen und bei strahlendem Sonnenschein fahren wir auf Roosevelt Island. Diese kleine Insel zwischen Manhattan und Queens im East River hatte schon zahlreiche Besiedelungen. Auf dem Weg zur Insel sieht man ein riesiges Kraftwerk, welches noch in Betrieb ist.Auf Roosevelt Island gab es schon ein Gefängnis und Krankenhäuser, von einem sind noch die Ruinen erhalten, das Smallpox Hospital – hier wurden mit Poken infizierte Patienten in Quarantäne gehalten. Die Ruine wirkt schlecht erhalten, ist aber geschützt und ich bin gespannt, ob hier die Immobilienspekulaten oder die Verteidiger des historischen Erbes gewinnen werden.

 
Auf der Insel wurde in den letzten Jahren sehr viel gebaut, viele Luxus-Wohnungen im Grünen sind entstanden und ein großer Campus wird gebaut – war es für Google oder für Facebook? Hab’s vergessen. Derzeit sieht man nur viel abgesperrtes Land und Baustelle dort. Die Busse fahren deshalb auch nicht bis zur Südspitze, sondern nur bis zur Seilbahnstation.

 
Mit dem Bus auf die Insel ist ein Abenteuer! Der local-Bus Q102 startet bei Queens Plaza, alle 30 Minuten oder seltener. Und dann zuckelt er in Seelenruhe durch Queens und auf der Insel hat man noch eine halbe Rundfahrt “inklusive” – bis es an der Seilbahnstation endet. Wer Zeit mitbringt – machen! Tolle Ausblicke, eine schöne Gegend.

 
Die Fahrt mit der Roosevelt Tram sollte man auch unbedingt einmal gemacht haben! Es ist die einzige Seilbahn in NYC und man kann sie ganz regulär mit der Metro-Card nutzen, kostet genauso viel wie eine Subwayfahrt. Die Ausblicke bei der Fahrt von Manhattan nach Roosevelt Island übers Wasser sind beeindruckend. 

 
Wir spazieren am Wasser entlang zur Südspitze – bei unserem letzten Besuch hier war noch alles geschlossen, nun betreten wir einen perfekt gestalteten Park mit einem Memorial und schönen Bäumen. Die Ausblicke auf Manhattan bei dem Traumwetter sind gigantisch und in die andere Richtung nach Queens mit dem markanten Pepsi-Sign mindestens genauso spannend. 

 
Zurück wollen wir allerdings etwas rascher fahren, wir nehmen die Subway – JA, es gibt auch auf der kleinen Insel eine Station! – und fahren direkt nach Manhattan.

  
   
    
    
    
    
   

Schon wieder Essen…diesmal in Astoria

The Strand Smokehouse in Astoria, Queens – hier kann man einen gemütlichen Abend verbringen, auch in großer Runde! Die langen Tische/Bänke sind ideal zum Plaudern, fast wie beim Heurigen/Biergarten. Essen und Trinken holt man sich an der Theke, es gibt exzellente Craft-Biersorten und leckeres langsam gesmoktes  Fleisch und Lachs. Lecker, leger, nah an der Subway – ideal also!

 

http://www.thestrandsmokehouse.com/

 
Astoria liegt so nah an unserem Hotel – nur 2 Stationen mit der gelben Subway entfernt – und trotzdem haben wir es bei den bisherigen Urlauben nicht besucht. Leider! Man kann hier einkaufen gehen und vor allem gibt es eine Fülle an einladenden Lokalen. Und: Es ist nicht mit Touristen überflutet wie in Manhattan, kein Hochglanz-New-York. Wir fühlen uns wohl und kommen bestimmt wieder in diesen Stadtteil.
  
 
  

9/11 Museum

Für heute haben wir etwas recht Trauriges am Programm: Das 9/11 Museum in Downtown. Dieses hat erst im Mai 2015 eröffnet und der Andrang ist riesig! 

http://www.911memorial.org/visit-911-memorial-museum-0

Letzte Woche wollten wir es nach dem Memorial besuchen, aber die langen Schlangen vor der Tür haben uns abgehalten. War aber auch gut so, denn da haben wir dann das gute Wetter im Freien nutzen können – und diesen grauen Tag im Museum.

Für das Museum gibt es (derzeit) keine Rabattcodes, aber 1x pro Woche (Dienstags) gibt es ein paar Stunden freien Eintritt. Ich muss aber sagen, das Museum ist jeden Cent wert und hier wurde enorm viel investiert. Auch eine Mitgliedschaft ist möglich, bei größeren Familien oder öfteren Besuchen kann sich das schon auszahlen. Wir haben unsere Tickets in der Früh über die mobile Seite am Handy gekauft – der Barcode wurde gleich am Display angezeigt und wir konnten ohne Wartezeiten ins Museum.

Das Museum ist bedrückend und interessant zugleich. Beeindruckend, wieviel Bild- und Tonmaterial von dem Unglück zusammengetragen wurde – für mich war das erste Bild der Ausstellung eigentlich das unheimlichste: Hier wurde ein Foto von der Skyline gezeigt, aufgenommen am 11.9.2001 um 8:30 – wenige Minuten bevor alles anders wurde. Hier begreift man, wie vergänglich alles ist. In einem Moment ein Traumbild – eines von Millionen pro Tag in NYC – im nächsten Verwüstung und Tote.

 
Besonders interessant für mich ist der Bereich, wo über den Aufbau der Zwillingstürme berichtet wurde – das ist eine Geschichte, die schon lange zurückliegt – in den meisten Filmen und Bildern kennt man ein NY mit dem World Trade Center bzw. mit Ground Zero. Auch die Stücke, die übrig geblieben sind, die halb zerstörten Treppen und Stahlträger aus der Nähe zu sehen … man spürt hier die Macht der Explosionen, eine unglaubliche Kraft!

 
Natürlich hat das Museum auch einen sehr emotionalen Teil seiner Ausstellung (ohne Fotos hier), sehr amerikanisch, sehr berührend mit vielen Bildern der Toten, Erzählungen, Erinnerungsstücken, Tonbandaufzeichnungen, persönlichen Stücken uvm.

 
Zum Abschluss gibt es noch einen informativen Raum zu den Bombenanschlägen auf das WTC von 1993 und einen für Europäer schwer begreifbaren Bereich über die Rolle der Al-Kaida und die militärischen Maßnahmen des US-Militärs um den Terrorismus zu bekämpfen.

 
Hier im Museum kann man Stunden verbringen – wir haben natürlich nicht alle Details geschafft, aber verbrachten trotzdem fast 4 Stunden in der Ausstellung. Sie hat mir weitaus besser gefallen als das vor Jahren besuchte Tribute Center, das fast nur aus dem emotional/menschlichen Bereich bestanden hat. Eine Darstellung der menschlichen Schicksale anhand von Fotos, halb zerfetzten Kleidungsstücken, Briefen uvm. in aller Öffentlichkeit gefällt mir weniger – aber das ist Geschmackssache. Im 911-Museum hat man die Möglichkeit, auch das zu sehen – aber auch all die architektonisch interessanten Details und viel über die Historie der Gebäude. Ich habe das Gefühl, dass gemeinsam mit dem 911-Memorial ein würdiger Ort geschaffen wurde für die Opfer dieses Anschlags. Vielleicht war es gut, dass so viele Jahre vergangen sind seitdem, so konnte es in dieser hohen Qualität doch endlich fertigstellt werden.

 
Das 911-Museum ist eine klare Empfehlung von mir – jedoch nicht, wenn man nur sehr wenig Zeit hat oder an dem gleichen Tag noch etwas unterhaltsames geplant hat. Man braucht doch einige Zeit, das Gesehene auch zu verarbeiten und bei wenig Zeitbudget empfehle ich nur den Besuch der beiden Brunnen des 911-Memorials. Für diese braucht man kein Ticket mehr, man kann die Fläche frei betreten.

Nach dem Besuch haben wir großen Hunger – wohin am besten? Natürlich zu George!

http://www.georges-ny.com

Vor 4 Jahren haben wir in der Gegend gewohnt und wurden Stammkunden in diesem leckeren Laden. Noch immer ist der Service schnell und aufmerksam und das Essen gut – eindeutige Empfehlung!

   
    
    
    
    
 

Opening Night Metropolitan Opera – Othello

In der Metropolitan Opera waren wir schon häufig – sowohl hier im Lincoln Center als auch zuhause im Kino, wo regelmäßig Aufführungen live aus New York übertragen werden. Sehr empfehlenswert übrigens! Und es wird inzwischen schon in 70 Länder übertragen! http://www.metopera.org/Season/In-Cinemas/

Aber die Opening Night, also der Saisonbeginn, ist schon etwas besonderes. Gleichzeitig ist es die Premiere von “Othello”. Wir haben den Urlaub speziell so geplant, um dieses Ereignis erleben zu können. Erst später habe ich begriffen, wie schwierig es ist, Karten zu bekommen ;-)

Aber im Endeffekt war es dann gar nicht schwierig, schon 15 Minuten vor dem offiziellen Verkaufsstart für Nicht-Abonnenten konnten wir schon online einsteigen auf der Opern-Website und uns Karten in der ersten Reihe des Family Circle sichern. Der Family Circle ist der oberste Rang und ohne Opernglas kann man die Mimik der Sänger nicht mal erahnen ;-) – aber der Ton ist auch hier hervorragend. Wir hatten noch nie teurere Karten. Bei der Opening Night zahlt man jedoch statt der üblichen 30-40 Dollar für diese Plätze 85 Dollar! Egal, wir fahren deshalb hin, da sollen uns diese Preise auch nicht davon abhalten! Wenn man bedenkt, wo man sonst noch viel Geld ausgibt…und hier bekommt man dafür Weltklasse-Kultur.

Besonders witzig ist die Kleidung der Besucher heute! Normalerweise geht man in die Oper in Alltagskleidung, nicht zu dünn, weil die Klimaanlage auf Hochtouren läuft. Die Herrschaften in den besseren Plätzen tragen Anzug und Kleidchen, an Samstags-Vorstellungen gibt es dann ein paar mehr Leute in “besserer” Kleidung. Aber generell ist es leger – vor allem im Vergleich zu anderen Opernhäusern weltweit!

Zum Eröffnungsabend jedoch ist die Welt eine andere! Auf der Homepage haben wir schon Angebote gefunden: Opernkarte plus Dinner mit den Künstlern. Das hat schon bei wohlfeilen 10.000 Dollar pro Tisch begonnen, besser hätte mit jedoch der Tisch für 100.000 gefallen, da sitzt man näher an den Sängern. *hahahahaha* Und man muss bedenken, da ist das Ticket der besten Kategorie inklusive! Ein Schnäppchen! Entsprechend ist natürlich ein Teil der Gäste gekleidet, man sieht Abendroben und Smokings wie auf Paparazzi-Bildern. Einige der Leute schauen auch ganz schön wichtig aus, schade, dass ich niemand prominenten erkenne. Dazwischen dann die normal gekleideten Menschen und zwei weitere Extreme: Die Touris mit Shorts und Sportschuhen *g* und die, die ein besonders schönes Kleid endlich mal ausführen wollen. Leider passt es aber nicht mehr, weil es schon vor 10 Jahren abverkauft wurde und auch die hohen Schuhe sind nicht wirklich passend und bequem *g* Herrlich! Hier hat man was zu sehen :-)

Und da war dann auch noch das Stück: Othello von Verdi. Ich bin ja ein Freund von klassischen Inszenierungen und bleibe das wohl auch. Musikalisch ist das Stück auf jeden Fall top! Der Chor, die Sänger und vor allem der Dirigent mit seinen Musikern leisten Erstklassiges! Die moderne (Nicht)Austattung der Bühne mit beweglichen Plastikwänden ist absolut verzichtbar, die wunderschönen Kleider leider nur in trüben, dunklen Farben und ein angepasster, moderner Othello: Schwarze Gesichtsfarbe entspricht wohl nicht mehr der politischen Korrektheit. Naja, gut, wenn man nicht viel in teure Plätze investiert, um alles näher zu sehen *g* Aber Geschmäcker sind ja verschieden und musikalisch möchte ich den Abend nicht missen! Und die Oper selbst muss man wirklich erlebt haben!

Nach der Aufführung haben wir Hunger und finden dank Yelp (sehr zu empfehlen für Restaurants in NY!) das unscheinbare asiatische Take-away in der Nähe: Wok City.

http://www.yelp.com/biz/wok-city-new-york

Für ein paar Dollar gibt es ein leckeres Abendessen im Hotelzimmer, wobei man es ruhig glauben darf, wenn “hot” auf der Karte dabeisteht. Aber ich mag ja scharfes Essen :-)
Nicht zu vergessen die allgegenwärtige Subway-Kunst… I love it!

 

  
  
  

Whitney Museum of American Art

Das Museum ist erst vor wenigen Monaten hier in den Meatpacking District umgezogen – das Gebäude wurde speziell dafür designt und ist einfach umwerfend. Vor allem der Blick von den vielen Terrassen oder aus den hohen Fenstern ist mindestens so gut wie von einer der vielen Aussichtsplattformen. Man hat einmal einen ganz anderen Blick auf den Großstadtdschungel – im Vordergrund immer die recht niedrigen, älteren Gebäude, der Highline Park und dahinter die Wolkenkratzer und der Blick über den Hudson bis zur Freiheitsstatue. Definitiv den Eintritt wert, auch wenn man kein Kunstliebhaber ist!

http://whitney.org/

Wir haben das Glück, noch die Eröffnungsausstellung zu sehen – hier sieht man amerikanische Kunst mit vielen Facetten. Manches gefällt mir besonders gut, manches verstehe ich nicht. Muss es aber auch nicht, spannend und inspirierend ist es auf jeden Fall! Auch wenn eine komplett weiße oder schwarze Leinwand bei mir kein Entzücken auslöst ;-) – alleine der Spaß zu beobachten, wie die Leute es betrachten und so tun, als würden sie den Künstler total verstehen :-)

 

 


  
  
  
  
  

Meatpacking District – chic und modern

Der Meatpacking District ist einen Besuch wert! Von ehemals verrufenen, schmutzigen und gefährlichen zum angesagten und hippen Viertel in nur wenigen Jahren – und dieser Wandel ist noch an allen Ecken zu sehen.

Viel alte Architektur konnte bewahrt werden – so sieht man bei den alten Lagerhäusern immer noch die Haken, an denen die Schweinehälften transportiert wurden. In den Häusern wird jedoch kein Fleisch mehr verarbeitet, sondern sie beheimaten die teuersten Boutiquen und edelsten Designerläden. Das 5* Hotel “The Standard” – eine architektonische Meisterleistung (an Design, Schönheit oder Hässlichkeit? egal) – ist direkt über dem Highline Park errichtet.

Und wenn man genau schaut, entdeckt man sogar noch ein bisschen was vom Alten: Weichsel Beef. Wie lange die hier noch sein werden?

 

  
  

14th Street

Diese Subwaystation ist wirklich aussergewöhnlich! Habe ich schon mal erwähnt, wie sehr ich all die Kunst in den Stationen liebe?


  

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